Author Archives: stephan

Invasion vom Aldebaran

 Science Fiction “Live-Hörspiel” in Vierkanalton

nach einer Kurzgeschichte von Stanislav Lem

Wie klingt aldebaranisch?…Was haben die Aldebaraner mit der Erde vor?…Gibt es noch Hoffnung?
Soviel sei verraten: Auf alle Fragen wird es eine Antwort geben!

Es spielen: Lotte + Stephan Boden
Außerdem mitgewirkt haben: Rina, Ossi, Marcel, Wende, Frank
Sounddesign:
Lotte
Zusatztext und Regie: Stephan


Zwei Botschafter vom Aldebaran landen auf der Erde, um sie zu unterwerfen und zu kolonialisieren, doch die Mission scheitert, weil unvorhergesehene Dinge die Pläne der Aldebaraner durchkreuzen.

 

Marlowski ermittelt

Die neuen Fälle des Inspektor Marlowski als Live Hörspiel, auf CD und als Buch.

Entführungsfall:Luther

Mord im Theaterhaus

Eine Leiche im Paradies

Der Fall: Grüne Tanne

Der falsche Goethe

Tod unterm Sternenhimmel

Die hohle Gasse

Die Zeiss Verschwörung

Anelito

 

Shakespeare auf Schloss Lemnitz

  • Schauspieler Stephan Boden gibt vor dem Schloss Lemnitz Regieanweisungen an die jungen Schauspieler für eine Fensterszene.  Foto: Sandra Hoffmann
    Schauspieler Stephan Boden gibt vor dem Schloss Lemnitz Regieanweisungen an die jungen
    Schauspieler für eine Fensterszene. Foto: Sandra Hoffmann
In dem ehrwürdigen Haus erarbeiten seit vier Tagen 19 Kinder und Jugendliche in einer Ferienfreizeit ihr “Sommernachtstraum”-Theaterstück. Angeleitet werden sie von Mitgliedern des Vereins Europaphantasien aus Jena.

Lemnitz. “Jetzt gebt noch mal alles. Das ganze Dorf soll es hören”, weist Stephan Boden vor dem Schloss in Lemnitz stehend und per Megaphon seine Schauspieler an. Die Fenster des Schlosses schließen sich. Dann öffnen sich die der linken Seite. “Shakes-“, tönt es und die rechte Seite folgt mit “-peare”. “Shakespeare.” Der englische Dramatiker, Lyriker und Schauspieler William Shakespeare und vor allem sein Werk “Ein Sommernachtstraum” sind derzeit bestimmend im Schloss Lemnitz. Mit ihren eigenen Vorstellungen und Ideen eines Sommernachtstraumes beschäftigen sich hier seit vier Tagen 19 Kinder und Jugendliche. Sie sind Teilnehmer einer Ferienfreizeit mit Theaterwerkstatt, die der Europaphantasien e.V. aus Jena auf Einladung des Lemnitzer Sprach- und Kulturvereins von der Gabelentz e.V. gestaltet.

  • Schauspieler Stephan Boden und Leiter der Sommertheaterwerkstatt erklärt zwei Teilnehmern ihren musikalischen Beitrag.  Foto: Sandra Hoffmann
    Schauspieler Stephan Boden und Leiter der Sommertheaterwerkstatt erklärt
    zwei Teilnehmern ihren musikalischen Beitrag. Foto: Sandra Hoffmann

“Wir waren bereits im vergangenen Jahr in Lemnitz und haben in einem dreitägigen Workshop das Stück ,Die Zeitmaschine erarbeitet”, sagt Franziska Häseler vom Verein Euopaphantasien. Im Ergebnis entstand die Idee, in diesem Jahr eine kreative Ferienfreizeit im Schloss Lemnitz anzubieten. Aus verschiedenen Ecken Thüringens und sogar aus dem sächsischen Crimmitschau sind die Teilnehmer am Sonntag angereist. Am Bahnhof in Triptis haben sie sich getroffen, um gemeinsam nach Lemnitz zu wandern und sich auf diesem Weg kennen zu lernen. Am Montag wurden für die konkrete Theaterarbeit Ideen zum Thema “Ein Sommernachtstraum” gesammelt, die nun in Werkstätten umgesetzt werden. Dort entstehen derzeit Kostüme und Bühnenbilder, es wird Theater gespielt und musiziert und dies alles wiederum fotografisch und filmisch dokumentiert.

Geleitet wird die Ferien-Theaterwerkstatt des Europaphantasien e.V. von dem Schauspieler Stephan Boden. Die weiteren Vereinsmitglieder, die in Lemnitz mit den 10- bis 16-jährigen Kindern und Jugendlichen arbeiten und sie rund um die Uhr betreuen, sind überwiegend Studenten oder selbstständig tätig. “Unser Anspruch ist, Kindern Kunst und Kultur spielerisch zu vermitteln”, sagt Ulrike Janetzki, neben Franziska Häseler die Organisatorin der Ferienfreizeit, die hinzufügt: “Wir möchten der Kreativität der Kinder Raum geben und deren Sozialkompetenzen stärken. Sie sollen eigene Fähigkeiten entdecken können.” So ermögliche die Theaterwerkstatt, Ideen zu entwickeln, im Team zu arbeiten, mitentscheiden zu können und gemeinsam etwas zu schaffen. Bei den Kindern kommt die Ferienfreizeit an. “Es macht riesigen Spaß”, zeigt sich Vanessa Bail aus Pahren bei Zeulenroda begeistert. “Ich war die letzten zwei Jahre schon dabei und jedes Mal in der Theatergruppe. Jetzt wollte ich mal was anderes machen”, sagt Lotte Brückner aus Rudolstadt, die nun in der Dokumentationsgruppe agiert. Die Ferienfreizeit, die von vielen verschiedenen Partnern unterstützt wird, geht am Sonntag mit der Aufführung des “Sommernachtstraumes” zu Ende. Empfang im Schloss ist ab 15 Uhr, das Theaterstück beginnt 16 Uhr. “Es wird nicht nur eine, sondern mehrere Bühnen geben und die Zuschauer werden zu Statisten”, macht Ulrike Janetzki neugierig.

 

Sandra Hoffmann / 23.08.12 / OTZ

Erdhügel und Pyramide für den Eichplatz in Jena

  • Joachim Kühn alias Stephan Boden (l.) und Hans Ehrlich alias Nils Adam mit ihrem Eichplatz-Modell. Foto: Michael Groß
    Joachim Kühn alias Stephan Boden (l.) und Hans Ehrlich alias Nils Adam mit ihrem Eichplatz-Modell.
    Foto: Michael Groß
Der Eichplatz beschäftigt weiter viele Menschen. So fanden sich gestern auch 50 interessierte Passanten auf dem Markt ein, um Zeugen einer spektakulären Kunstaktion zu werden.

Jena. Die Architekten Hans Ehrlich und Joachim Kühn, dargestellt von den Schauspielern Stephan Boden und Nils Adam vom “Theater fahrendes Volk”, hatten ihr Modell für den künftigen Eichplatz aufgebaut und erklärten mit Hilfe von Megafon und Flugblättern, warum ausgerechnet ihr Bebauungsvorschlag der beste sein soll. Beachtlich ist die Idee der Künstler schon: Auf dem Eichplatz soll ein riesiger Erdhügel aufgeschüttet werden, der von einer Pyramidenspitze aus Glas und Metall gekrönt ist. “Diese Spitze kann Eingang zu einem darunter befindlichen städtischen Museum sein und auch einem Café oder einem Restaurant Platz bieten”, schlägt Stephan Boden vor. Und wenn Jena schon eine solche Pyramide erhalten soll, so könnten die Stadtväter als logische Konsequenz ja auch gleich noch eine Städtepartnerschaft mit Kairo anstreben. Was den gewaltigen Erdhügel selbst angeht, so sollten hier nach Willen der Aktionskünstler die Landschaftsarchitekten in Aktion treten, Springbrunnen, Parkbänke, Grünflächen und jede Menge Bäume könnten den Hügel bereichern. Und damit auch die Autofahrer nicht zu kurz kommen, schlägt das Architekten-Duo Kühn und Ehrlich auch noch eine zwei Etagen umfassende Tiefgarage unter dem Hügel vor.

Übe die Finanzierung haben sich die beiden Kunstplaner auch so ihre Gedanken gemacht: Da das Ganze ja wohl sehr im Sinne der Bürger sei, läge es ja nahe, das Projekt auch mit Bürgerspenden abzusichern. Wenn jeder Jenaer 100 Euro gäbe, dann wäre wohl alles restlos finanziert. Auf den Bau von Wohnungen könne man hingegen komplett verzichten. Wohnungen im dortigen Umfeld könne sich ohnehin keiner leisten. Und Geschäfte brauche man wohl auch nicht so viele im Stadtzentrum.