Schauspiel

+++Über die Schädlichkeit des Tabaks+++

Der alte, zerstreute Njuchin raucht zwar selbst, folgt aber dem Befehl seiner Frau, über dessen Schädlichkeit einen Vortrag zu halten. Das Ergebnis ist eine zerfahrene Rede über die eigene missliche Lebenslage.
…originell, unterhaltend, erheiternd…
Zitat:
»Ich habe dreiunddreißig Jahre mit meiner Frau verlebt, und ich kann sagen, es waren die besten Jahre meines Lebens, nicht eigentlich die besten, sondern im allgemeinen. Mit einem Wort, sie sind verstrichen wie ein einziger glücklicher Augenblick, genaugenommen soll der Teufel sie holen.«
Ein szenischer Monolog mit Stephan Boden

Dauer: 25 min.

Schauspiel

+++DIE BÜRGSCHAFT+++

Wir haben die Ballade, ob ihrer tollen Dramatik, in Szene gesetzt
und teilweise aktualisiert, aber ohne sie zu zerstören!!!
Gerade zu Weihnachten ist “Die Bürgschaft” eine schöne Geschichte
mit der wunderbaren, finalen Moral:

“…und die Liebe, sie ist doch kein leerer Wahn,
so nehmet auch mich zum Gefährten an!
Ich sei, gewährt mir die Bitte:
In Eurem Bunde der Dritte!”

Dauer: ca.: 30min.
Es spielen: Nils Adam und Stephan Boden
Aufbau: 45min.
Abbau: 30min.
Technik: Wir brauchen eine Stromzufuhr (Schuko).
Bühne: 5m (Breite) x 3m (Tiefe) – bestenfalls erhöht, damit alle etwas sehen!

 

+++Ein echter Evergreen mit Happy End+++ Schillers Bürgschaft! +++

 

 

Musik Schauspiel

+++So ein Struwwel Peter+++

Hier klicken, um den “Struwel_Trailer” anzuhören!!!

So ein Struwwel Peter

ein moderner Moritatengesang von THEATERfahrendesVOLK

Live am 1.Mai auf dem Jahnplatzfest

Lange hat`s gedauert bis THEATERfahrendesVOLK ein würdiges Nachfolgestück für “Max und Moritz” gefunden hat, doch nun ist es offiziell: Wir spielen “So ein Struwwelpeter”, eine Auswahl von acht Geschichten aus dem Kinderbuch von Hansgeorg Stengel und Karl Schrader.

Die Geschichten vom bockigen Martin, vom Tierquäler Matthias, vom fernsehverrückten Frank, vom verbrannten Spielzeug, vom Mäkelfritzen, vom Faxenmacher Franz, vom Kaputtmacher Siegfried und der alten Oma Enzenbach.

Die wunderschönen Versreime, gepaart mit den frechen Bildern, machten das Buch zu einem großen Erfolg. In der Inszenierungen von THEATERfahrendesVOLK wird ebenfalls beides bedient.

RentnerRapper mit Fangemeinschaft

 
Was ist ein Moritatengesang?

Annodazumal war es ein Mann mit einem Leierkasten,
der „bebilderte, schauderhafte, aber vor Allem wahre Geschichten“
gesanglich zum Besten gab,

denn die BILD Zeitung gab es damals noch nicht.

Im Kern erhalten wir den Moritatengesang,
wir transportieren ihn lediglich in die heutige Zeit,
machen daraus modernen Sprechgesang.

…Fette Beats und coole Rimes!!!…Yeah!…

Drei Senioren ertappt, als sie ihrem Hobby nachgingen.

 

 

 

Drei ältere Herren treffen sich zum Frühsport im Park
Doch eigentlich machen sie nur ein Kaffekränzchen
und reden über dies und das.
Aktuelle Zeitungsartikel über Vandalismus, dem Feuerteufel
und Großeinsätzen wegen bockiger Kinder geben jeweils die Impulse eigene Geschichten über die Themen zu erzählen.

Es spielen: Nils Adam, Stephan Boden und “DJ Légères”!!!

Spielfläche: (4m x 4m).

Das Programm dauert 35 – 45 min. (anpassbar)/ Doppelvorstellung ist möglich.
Es kann sowohl Drinnen, als auch Draußen gespielt werden.

Das neue Kinderprogramm von THEATERfahrendesVOLK

Erich, Günther und Norbert.

 

 

Hörspiel LiveHörspiel Performance Puppenspiel Schauspiel

+++Odysseus+++

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Homers ” Odyssee”  ist eine der schönsten Geschichten der Welt.

Wir transportieren sie ins Weltall.
Odysseus ist ein listenreicher Computerfreak, der sich mit seiner Raumflotte nach gewonnenem Krieg gegen den Planeten “Troja 1″ auf der Heimreise  zur Erde befindet. Hier beginnt unsere Geschichte. Kikonen, Sirenen, Zyklopen, Laistrigonen, fremde Planeten und sonderbare Erscheinungen in weit entfernten Galaxien.

Ein Spaß für die ganze Familie.
Altersempfehlung:  10 Jahre

Dauer: 2 x 45min. (plus Pause)

Premiere: 16 September 2013 im Carl Zeiss Planetarium Jena
EINLASS: 19h30 / Beginn: 20Uhr
Preise siehe: ZEISS- PLANETARIUM

http://www.planetarium-jena.de

 UND   HIER   EINE    KLEINE    HÖRPROBE:
radiotrailer02

 

Hörspiel Puppenspiel Schauspiel

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Eine uralte Geschichte, die größte Geschichte aller Zeiten, wird NEU erzählt.
Betlehem…ein Kind wird geboren…die erste Volkszählung findet statt…
Massaker…Kindermord… Revolution und Mystik…
All diese Themen werden aus der Kiste gekramt und ans Licht gebracht.
Komisch, aber nicht blasphemisch!

Es treten auf:
Gott selbst, Mary und Jo, Gundula Gause, ein Hirte, Gunter Gabriel,
Kaspar aus dem Land von morgen, Engel und Teufel, Ochs und Esel,
Frau und Herr Rodes, ein Baby, das einfache Volk, Dr. Brinkmann,
ein Krokodil, ein Polizist und viele Andere.

Premiere: 1.November 2012, auf dem Kurztheaterspektakel der „Freien Bühne Jena“.

Nach dem großen Erfolg von „Max und Moritz“ nimmt THEATERfahrendesVOLK
nun die Weihnachtsgeschichte komödiantisch auf` s Korn.
Kleine gesellschaftskritische Seitenhiebe sind selbstverständlich mit eingebaut.
Die Figuren springen allesamt aus einer großen Kiste heraus.
Kasperletheater, Figurentheater, Schau- und Hörspiel werden stilistisch vermengt.
Die Situationskomik erinnert zeitweise an Dario Fo
und an Monty Pythons “flying circus”.

Es spielen: Nils Adam und Stephan Boden

Stephan Boden, Schauspieler und Regisseur,
arbeitete am Volkstheater Rostock, am Theater Paderborn, am Staatstheater Hannover,
am Stuekke Theater Berlin. Er ist bekannt aus Film und Fernsehen,
spielte neben Veronica Ferres in: „Die Frau vom Checkpoint Charlie“,
mit Leonard Lansink und Oliver Korittke in: „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“,
war in „Soko Wismar“ und vielen anderen Filmen zu sehen.
2005 gründete er den mobilen Kulturbetrieb: THEATERfahrendesVOLK
und tourt seither mit eigenen Produktionen durchs Land.

Ein kurzweiliges Schmankerl für jede Weihnachtsfeier!

Dauer: 50 min.

siehe auch unter: VIDEO

 

 

 

Schauspiel

+++Max & Moritz+++

Vor 151 Jahren schrieb Wilhelm Busch

Max & Moritz

THEATERfahrendesVOLK machte daraus ein  kurzweiliges Theaterstück für Klein und Groß und Jung und Alt!!

 Es spielen: Nils Adam und Stephan Boden.

Der Theaterdirektor heißt das Publikum willkommen und schon geht es los mit der Geschichte von „Max und Moritz“. Witwe Bolte verliert ihre geliebten Hühner, Schneider Böck fällt ins Wasser, Lehrer Lämpel explodiert seine Mehrschaumpfeiffe, Onkel Fritz kämpft mit Maikäfern, beim Bäcker wird eingebrochen und dem Bauern werden seine Säcke aufgeschnitten. Wer steckt wohl dahinter? Richtig, Max und Moritz! Aber wehe, wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Das war ein schlimmes Ding, wie es Max und Moritz ging. Drum wird hier, was sie getrieben, aufgeführt in Streichen sieben.

 

Es geht drüber und drunter. Die Bühne sieht am Ende aus wie ein Schlachtfeld.
Es gibt Action, Lustiges und auch Stellen, an denen die Zuschauer zum Mitmachen aufgefordert werden.

Wilhelm Busch` s knackige Reime, mit Geräuschen und Musik untermalt,
klingen auf einmal wie “Der rosarote Panther”.

„…Für schauspielerische, szenische Teilumsetzung, geradezu geeignet…“

Dauer: 48 min. (Die einzelnen Streiche können mit Pausen versehen werden)
Die Show kann zweimal täglich gespielt werden.

Vita(e)

Schauspieler, Regisseur, Theatermacher

Regisseur, Theatrermacher

geb.: 1967
wohnhaft:
Jena
Ausbildung: Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie
an der Ruhr Universität Bochum
Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Diplom)
Engagements:
Staatstheater Hannover
, Volkstheater Rostock, Stuekketheater Berlin,
Theater Paderborn, Hamletbüro 2 e.V. Berlin, Kultur auf Rädern München
2004:
Gründung von THEATERfahrendesVOLK:
eigene Produktionen:
Das Leben ist nur ein Moment (ein Theaterstück über F. Schiller)
Ein Bericht für eine Akademie (Kafka)
Das Märchen vom Mensch (ein Theaterstück mit Heine-Texten)
Die Toddy-Manuelle-Show (ein Puppentheaterstück für Kinder)
Die sonderbaren Fälle des Inspektor Marlowski (eine groteske Theater-Krimi-Serie)
Mr. Pilks Irrenhaus (von Ken Campbell)
169 Schritte KulturParcours (Event Labyrinth)
Europaphantasien/ Der Raub der Europa (Theaterstückentwicklung mit Kindern)
Zombie (Jubiläumsproduktion: Schauspiel)
Europaphantasien/ Die Zeitmaschine (Theaterstückentwicklung mit Kindern)

Mr. Big + Der Falke im Malteser (Woody Allen` s Kurzgeschichten als Live-Hörspiel)
Max + Moritz (Schauspiel für Klein und Groß)
Invasion vom Aldebaran (Live-Hörspiel nach einer Kurzgeschichte von Stanislaw Lem)
Europaphantasien/ ein Sommernachtstraum (Theaterstückentwicklung mit Kindern)
Anelito (Hörspiel aus der Reihe: “Marlowski ermittelt”)
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte (Schau-,Hör- und Puppenspiel)
Förderung:
von JenaKultur und dem Kultusministerium Thüringen (2007/ 2008/ 2009/ 2011)
Preise:
„Kulturriese“ vom Fonds Soziokultur für Caleidospheres e.V.

LiveHörspiel

Invasion vom Aldebaran

 Science Fiction “Live-Hörspiel” in Vierkanalton

nach einer Kurzgeschichte von Stanislav Lem

Wie klingt aldebaranisch?…Was haben die Aldebaraner mit der Erde vor?…Gibt es noch Hoffnung?
Soviel sei verraten: Auf alle Fragen wird es eine Antwort geben!

Es spielen: Lotte + Stephan Boden
Außerdem mitgewirkt haben: Rina, Ossi, Marcel, Wende, Frank
Sounddesign:
Lotte
Zusatztext und Regie: Stephan


Zwei Botschafter vom Aldebaran landen auf der Erde, um sie zu unterwerfen und zu kolonialisieren, doch die Mission scheitert, weil unvorhergesehene Dinge die Pläne der Aldebaraner durchkreuzen.

 

Buch Hörspiel LiveHörspiel

Marlowski ermittelt

Die neuen Fälle des Inspektor Marlowski als Live Hörspiel, auf CD und als Buch.

Entführungsfall:Luther

Mord im Theaterhaus

Eine Leiche im Paradies

Der Fall: Grüne Tanne

Der falsche Goethe

Tod unterm Sternenhimmel

Die hohle Gasse

Die Zeiss Verschwörung

Anelito

 

Schauspiel Workshop

Shakespeare auf Schloss Lemnitz

  • Schauspieler Stephan Boden gibt vor dem Schloss Lemnitz Regieanweisungen an die jungen Schauspieler für eine Fensterszene.  Foto: Sandra Hoffmann
    Schauspieler Stephan Boden gibt vor dem Schloss Lemnitz Regieanweisungen an die jungen
    Schauspieler für eine Fensterszene. Foto: Sandra Hoffmann
In dem ehrwürdigen Haus erarbeiten seit vier Tagen 19 Kinder und Jugendliche in einer Ferienfreizeit ihr “Sommernachtstraum”-Theaterstück. Angeleitet werden sie von Mitgliedern des Vereins Europaphantasien aus Jena.

Lemnitz. “Jetzt gebt noch mal alles. Das ganze Dorf soll es hören”, weist Stephan Boden vor dem Schloss in Lemnitz stehend und per Megaphon seine Schauspieler an. Die Fenster des Schlosses schließen sich. Dann öffnen sich die der linken Seite. “Shakes-“, tönt es und die rechte Seite folgt mit “-peare”. “Shakespeare.” Der englische Dramatiker, Lyriker und Schauspieler William Shakespeare und vor allem sein Werk “Ein Sommernachtstraum” sind derzeit bestimmend im Schloss Lemnitz. Mit ihren eigenen Vorstellungen und Ideen eines Sommernachtstraumes beschäftigen sich hier seit vier Tagen 19 Kinder und Jugendliche. Sie sind Teilnehmer einer Ferienfreizeit mit Theaterwerkstatt, die der Europaphantasien e.V. aus Jena auf Einladung des Lemnitzer Sprach- und Kulturvereins von der Gabelentz e.V. gestaltet.

  • Schauspieler Stephan Boden und Leiter der Sommertheaterwerkstatt erklärt zwei Teilnehmern ihren musikalischen Beitrag.  Foto: Sandra Hoffmann
    Schauspieler Stephan Boden und Leiter der Sommertheaterwerkstatt erklärt
    zwei Teilnehmern ihren musikalischen Beitrag. Foto: Sandra Hoffmann

“Wir waren bereits im vergangenen Jahr in Lemnitz und haben in einem dreitägigen Workshop das Stück ,Die Zeitmaschine erarbeitet”, sagt Franziska Häseler vom Verein Euopaphantasien. Im Ergebnis entstand die Idee, in diesem Jahr eine kreative Ferienfreizeit im Schloss Lemnitz anzubieten. Aus verschiedenen Ecken Thüringens und sogar aus dem sächsischen Crimmitschau sind die Teilnehmer am Sonntag angereist. Am Bahnhof in Triptis haben sie sich getroffen, um gemeinsam nach Lemnitz zu wandern und sich auf diesem Weg kennen zu lernen. Am Montag wurden für die konkrete Theaterarbeit Ideen zum Thema “Ein Sommernachtstraum” gesammelt, die nun in Werkstätten umgesetzt werden. Dort entstehen derzeit Kostüme und Bühnenbilder, es wird Theater gespielt und musiziert und dies alles wiederum fotografisch und filmisch dokumentiert.

Geleitet wird die Ferien-Theaterwerkstatt des Europaphantasien e.V. von dem Schauspieler Stephan Boden. Die weiteren Vereinsmitglieder, die in Lemnitz mit den 10- bis 16-jährigen Kindern und Jugendlichen arbeiten und sie rund um die Uhr betreuen, sind überwiegend Studenten oder selbstständig tätig. “Unser Anspruch ist, Kindern Kunst und Kultur spielerisch zu vermitteln”, sagt Ulrike Janetzki, neben Franziska Häseler die Organisatorin der Ferienfreizeit, die hinzufügt: “Wir möchten der Kreativität der Kinder Raum geben und deren Sozialkompetenzen stärken. Sie sollen eigene Fähigkeiten entdecken können.” So ermögliche die Theaterwerkstatt, Ideen zu entwickeln, im Team zu arbeiten, mitentscheiden zu können und gemeinsam etwas zu schaffen. Bei den Kindern kommt die Ferienfreizeit an. “Es macht riesigen Spaß”, zeigt sich Vanessa Bail aus Pahren bei Zeulenroda begeistert. “Ich war die letzten zwei Jahre schon dabei und jedes Mal in der Theatergruppe. Jetzt wollte ich mal was anderes machen”, sagt Lotte Brückner aus Rudolstadt, die nun in der Dokumentationsgruppe agiert. Die Ferienfreizeit, die von vielen verschiedenen Partnern unterstützt wird, geht am Sonntag mit der Aufführung des “Sommernachtstraumes” zu Ende. Empfang im Schloss ist ab 15 Uhr, das Theaterstück beginnt 16 Uhr. “Es wird nicht nur eine, sondern mehrere Bühnen geben und die Zuschauer werden zu Statisten”, macht Ulrike Janetzki neugierig.

 

Sandra Hoffmann / 23.08.12 / OTZ